Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation für Ausbilder:innen (ReZA)
Weitere Quick Facts
Berufsbegleitende Qualifizierung für die Ausbildung junger Menschen mit Behinderung
In der Ausbildung von Menschen mit Behinderung werden an Ausbilder:innen besondere Anforderungen gestellt. Die Rahmenregelung für die Ausbildung behinderter Menschen gemäß § 66 BBiG bzw. § 42m HwO fordert eine besondere Eignung und den Nachweis rehabilitationspädagogischer Qualifikationen.
Seit 2015 ist diese Zusatzqualifikation verpflichtend, wenn in Fachpraktiker-Ausbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) ausgebildet wird. Die Weiterbildung dient der Professionalisierung von Ausbilder:innen im Umgang mit heterogenen Ausbildungsgruppen und trägt maßgeblich zur Qualitätssicherung und zum Inklusionsgedanken bei.
Das erwartet Sie im Kurs
Die Weiterbildung wird berufsbegleitend im Online-Format durchgeführt. Sie nehmen im Live-Webinar teil und bearbeiten ergänzend betreute Selbstlernmodule. Zusätzlich erhalten Sie Zugang zur Grone Online Akademie (GOA), in der vertiefendes Lehrmaterial und Lernerfolgskontrollen zur Verfügung stehen.
Durchführungsform
- Live-Webinar
- Begleitete Selbstlernmodule
- Zugang zur Grone Online Akademie (GOA)
Zentrale Lerninhalte
Die Weiterbildung ist in mehrere Kompetenzfelder gegliedert:
Kompetenzfeld I
Reflexion der betrieblichen Ausbildungspraxis
- Eigenes berufliches Selbstverständnis reflektieren
- Ausbildungspraxis analysieren
- Interne und externe Netzwerke aufbauen und nutzen
Kompetenzfeld II
Pädagogische und didaktische Aspekte
- Lernbeeinträchtigungen und Lernstörungen berücksichtigen
- Kompetenzen feststellen und Förderplanung erstellen
- Zielgruppengerechte Didaktik einsetzen
- Inklusion umsetzen
- Lernortkooperation gestalten
Kompetenzfeld III
Medizinische und diagnostische Aspekte
- Behinderungsarten unterscheiden
- Interventionsmöglichkeiten beachten
Kompetenzfeld IV
Psychologische Aspekte
- Störungen erkennen
- Kommunikationsmethoden einsetzen
- Konflikte lösen
- Lebenswelten berücksichtigen
Kompetenzfeld V
System der beruflichen Rehabilitation
- Gesellschaftliche Rahmenbedingungen beachten
- Instrumente der beruflichen Rehabilitation anwenden
Kompetenzfeld VI
Recht
- Rechtliche Rahmenbedingungen der sozialen und beruflichen Rehabilitation
Kompetenzfeld VII
Arbeitswissenschaftliche und arbeitspädagogische Aspekte
- Arbeitswissenschaftliche Aspekte berücksichtigen
- Arbeitspädagogische Erkenntnisse umsetzen
Kompetenzfeld VIII
Interdisziplinäre Projektarbeit / Praxistransfer
- Projekte der beruflichen Rehabilitation planen und durchführen
Ihre Vorteile bei Grone
- Berufsbegleitendes Online-Format mit flexibler Teilnahme
- Kombination aus Live-Webinar und betreutem Selbstlernen
- Zugang zur Grone Online Akademie
- Qualifizierung gemäß Vorgaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB)
- Professionalisierung Ihrer Ausbildungspraxis im inklusiven Kontext
Weitere Informationen zu uns und unseren Seminaren finden Sie auch hier: Home - Grone Wirtschaftsakademie
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns noch heute. Wir beraten Sie unverbindlich und beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen. Wir freuen uns auf Sie!
Verfügbare Standorte
Wir bieten diesen Kurs an 1 Standort an.
Aktuelle Angebotsdaten
Ziele
Ziel der Weiterbildung ist es, Ihre rehabilitationspädagogische Handlungskompetenz zu erweitern und Sie zur Ausbildung junger Menschen mit Behinderung gemäß § 66 BBiG bzw. § 42m HwO zu befähigen.
Der Abschluss erfolgt über eine interdisziplinäre Projektarbeit. Sie erhalten ein Grone-Zertifikat sowie ein ReZA-Prüfungszeugnis gemäß den Vorgaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB).
Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung ist:
- Eine abgeschlossene Berufsausbildung
- Eine Ausbildungsbefähigung gemäß AEVO
- Nachweis der abgelegten Ausbildereignungsprüfung bei der Anmeldung
Darüber hinaus sollten Sie über soziale und organisatorische Fähigkeiten sowie idealerweise über Erfahrung in der Ausbildung verfügen.